Begabungsberatung
(auch für Angehörige und Eltern)
und Lerncoaching


 


Meine Motivation

Ich kenne ein junges Mädchen, das schon im Kindesalter etwas verhaltensauffällig war (im Sinne von: "Ich spiele lieber allein", "ich kann mich stundenlang konzentrieren", "ich bringe mir das Lesen selbst bei", "ich kann Dir noch vom Adventskalender den ich vor vier Jahren bekommen habe sagen, welche Legofigur hinter welchem Türchen war" u.s.w. ...). Die Erzieher:innen in der Krippe und im Kindergarten machten ihre Eltern zwar darauf aufmerksam, dass sie "anders" sei - an was das denn liegen könnte, konnte und wollte ihnen aber niemand sagen. "Autismus" war noch die am ehesten geäußerte Vermutung, die Kinderärztin sah aber keine Anzeichen dafür. In ihren Bemühungen, dem Kind zu helfen, weil es auch im sozialen Kontakt sehr zurückhaltend war und somit kaum Freunde fand, stellten sie ihr Kind bei einer Kinder- und Jugendpsychologin vor. Diese arbeitete lange mit dem Kind, aber was eigentlich los war, erkannte auch sie nicht.

Erst, als die Eltern auf eigene Faust weiterrecherchierten, kamen sie auf das Thema Hochbegabung und ließen ihr Kind diesbezüglich testen: und siehe da, das "kleine Mädchen" war im Kopf schon ganz groß und viel "weiter" als ihre Spielgefährt:innen. Daher hatte sie einfach nur keine Lust, sich näher mit den Gleichaltrigen zu beschäftigen. Das erklärt natürlich Vieles (wenn nicht sogar: Alles), aber: Müssen Eltern sich heutzutage wirklich noch über fünf(!) Jahre lang Sorgen machen, was mit ihrem Kind nicht stimmt, weil alles Fachpersonal (Erzieher:innen, Kinderpsycholog:innen, Pädagog:innen, Kinderärzt:innen) im Umgang mit dem Kind Hochbegabung nicht erkennt? (und das ist kein Vorwurf an die Genannten: Hochbegabung ist nicht oder nur sehr eingeschränkt Teil der jeweiligen Ausbildung - leider auch heute noch). Meine eigene Schulzeit vor etwa 50 Jahren verlief schon ähnlich, wie Sie auf der "Über mich"-Seite lesen können - unerkannt und ungefördert konnte ich mein Potential nie zeigen oder nutzen. Diese Erfahrung möchte ich Kindern und Jugendlichen heute gern ersparen.

Es gibt insgesamt sehr viel Nachholbedarf rund um das Thema Hochbegabung, da es heute noch ein Thema voller Mißverständnisse, Vorurteile und Vorbehalte ist. Und wie wohl überall gibt es gute, sehr gute, durchschnittliche und sehr fragwürdige Berater:innen und Beratungen. Wenn Sie sich in diesem Thema beraten lassen, ganz egal von wem, dann hinterfragen Sie ruhig mal, woher das Wissen des/der Beratenden kommt - es geht ja um Ihr Kind und um Sie.



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